Ein paar Zahlen

Anbei ein paar Zahlen, um die Ausmaße meiner Reise zu verdeutlichen.

Auf meiner Reise habe ich in 20 Tagen über 25.000 km zurückgelegt. Dabei bin ich auf Höhen zwischen 0m und 3776m gekommen. Die Temperaturen schwankten zwischen über 40° und tropischer Schwüle bis hin zu -5° und kaltem Wind. Ich habe in sechs Orten übernachtet, habe zwei 3000er Berge bestiegen, war an einsamen Stränden, habe mich in überfüllte U-Bahnen gequetscht und bin am südlichsten Zipfel Japans im tropischen Dschungel einen 55m hohen Wasserfall bestiegen.

Von der touristischen Städtetour, einer tropischen Urwalderkundung bis hin zu hochalpinen Bergwanderungen, alles musste in meinem Gepäck abgebildet werden.

Sehr zu gute kam mir, dass Temperaturen unter 18° nur einen geringen Teil meiner Reise ausmachten. Nur in den Bergen (Japanische Alpen und dem Mt. Fuji) war es so kalt. Sonst war es durchgehend sehr angenehm.

Dennoch war das Packen eine Herausforderung. Jedes Kleidungsstück will abgewogen (ja, auch im wahrsten Sinne des Wortes) sein. Und dann kommen ja noch die Notrationen, Gastgeschenke, Medizin für alle Fälle, Kosmetikprodukte, Luxusgüter (wie externe Akkus oder Taucherbrille und Schnorchel) hinzu.

Die Waage zeigte am Hamburger Flughafen ein Gesamtgewicht von 11.8 kg für meinen Rucksack an. Einen Pullover, meinen Reiseführer und ein paar Kleinigkeiten hatte ich bereits im Handgepäck verstaut. Wenn man mich also nackt hingestellt hätte, dann würde ich vielleicht doch insgesamt auf 15 kg kommen. Doch wer läuft schon nackt durch die Gegend und schleppt einen Rucksack mit Klamotten herum?

Die 25.000 km der Reisestrecke lassen sich wie folgt herunterbrechen:

25.000 km – Gesamte Reisestrecke (davon 20.000 km Anreise nach Japan)

5.000 km – Reisestrecke innerhalb Japans (davon 3.000 km Flüge innerhalb Japans)

Es bleiben gut 2.000 km die ich in 20 Tagen mit Bus, Zug, Bahn, Zahnradbahn, Gondel und allem was sich sonst noch vorwärts bewegt absolviert habe. Auf den Tag heruntergerechnet ergeben sich durchschnittlich gute 100 km pro Tag. Das ist ansehnlich, gerade wenn man bedenkt, dass ich es mir als Ziel gesetzt hatte nie nur eine Nacht an einem Ort zu sein. Bis auf einen Ort (Kanazawa) hat das auch geklappt und so habe ich durchschnittlich vier Tage pro Übernachtungsort verbracht.

Wer jetzt Appetit bekommen hat, der kann sich durch den Blog arbeiten. Ein paar Artikel habe ich bereits oben verlinkt. Viel Spaß!

 

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